Saygo - Gruß der Mohawk
Mein Name ist Franz Bernlochner.
Ich bin zum Indianer-Hobby durch einen Urlaub auf der Mecklenburger Seenplatte gekommen.
Vor 15 Jahren war ich dort 14 Tage mit zwei Freunden unterwegs. Mein Kanu war ein Birkenrindenkanu der Firma Gatz. Dieses Boot hatte mein Interesse geweckt.
Woher kommt das Boot?
Wie und für wen ist es gebaut und wer hat es benutzt?
Ich wurde neugierig und las alles über die Herkunft des Bootes und stieß dabei auf einen Indianerstamm, der mich von Anfang an faszinierte. So kam ich zu den Waldlandindianern, den Irokesen und Waldläufern.
Obwohl ich mich sehr intensiv mit diesem außergewöhnlichen und sehr umfangreichen Thema befasse, lerne ich immer noch Neues über das 18. Jahrhundert der Waldländer hinzu.
Nachdem ich mir ein Tipi gekauft hatte und auch die Möglichkeit bekam, dieses über längere Zeit aufzustellen, habe ich angefangen selbst Gebrauchsgegenstände für das alltägliche Leben der Indianer und Waldläufer zu fertigen.
Diese sind so originalgetreu wie möglich nachgemacht.

Vom Gürtel bis zum Messer und dazugehörige Messerscheiden über Kleidung, Schuhe, Taschen und Schmuck bis hin zu Bogen, Pfeile und Pulverhörner.
Meine Palette der selbst gemachten Gegenstände ließe sich lange fortsetzen, da ich z. B. auch Taschen der heutigen Zeit anfertige. Seit zwei Jahren bin ich nun unterwegs und werde auf Messen, Märkte, Veranstaltungen aller Art, Kinderfeste und traditionelle Indianer-Feste eingeladen.

Ich selber bin Hurone und kleide mich auch nach deren Art und Weise.
Viele Freunde sagen, ich sei in der falschen Zeit geboren. Damit haben sie gar nicht so Unrecht.